Terrassenüberdachung – Was ist die optimale Größe?

Die warmen Temperaturen laden im Sommer dazu ein, Zeit auf der heimischen Terrasse zu verbringen. Bei dauerhaft starker Sonneneinstrahlung jedoch kann es schnell unerträglich heiß werden. Auf der anderen Seite können auch Regen oder Wind schnell das Ende der Terrassenzeit bedeuten. Hier schafft ein Terrassendach Abhilfe. Dieses beschert Ihnen je nach Art und Bauweise nicht nur Schatten, sondern schützt auch vor Regen und Wind.

Bei den Frage, wie groß die Terrassenüberdachung sein soll, sind verschiedene Faktoren entscheidend:
Wie groß ist die Fläche der Terrasse?
Wie viele Personen sollen unter dem Terrassendach Platz haben?
Soll alles überdacht werden oder nur ein Teil?
Wann benötige ich eine Baugenehmigung?

In diesem Ratgeber zeigt Ihnen das Expertenteam von Kurzbach-Sonnenschutz, worauf zu achten ist, um die optimale Größe einer Terrassenüberdachung für Ihre Terrasse zu finden.

Die Terrassenüberdachung und ihre Grundfläche

Die Grundfläche Ihrer Terrasse gibt Ihnen vor, wie groß Ihr Terrassendach sein kann. Die klassische Terrasse beläuft sich zumeist auf 3 Meter Tiefe und 10 Meter Breite, da man sich hier in den meisten Bundesländern in einem genehmigungsfreien Bereich befindet. Meistens wird jedoch nicht die gesamte Fläche überdacht, sondern noch etwas Platz gelassen, der im Hochsommer beispielsweise für ausgiebige Sonnenbäder genutzt werden kann. Die gängige Größe für ein Terrassendach, unter dem eine vierköpfige Familie bequem Platz nehmen kann, ist 4,5 Meter Breite und 3,5 Meter Tiefe.

Gängige Größen für Terrassendächer

Für kleinere Haushalte ist eine minimale Größe von 2,5 Metern Breite und 2 Metern Tiefe gängig. Wichtig ist, die Terrassenüberdachung dem Gesamtbild des Wohnraums anzupassen. Zu große Dächer können schnell klotzig oder unpassend wirken.

Wenn Sie in Ihrem Garten ein weitläufiges Paradies schaffen möchten, empfehlen wir Ihnen eine Größe von 4,5 Metern Breite und 6 Metern Länge. Bei dieser Fläche haben Sie genug Platz, um mit vielen Ihrer Freunde gemeinsam neue Erinnerungen zu sammeln, die ganze Familie zum Grillfest einzuladen oder einmal in Ruhe und entspannt das abendliche Kochen nach draußen zu verlegen.

Je nach Ihren individuellen Wünschen können Sie Ihr Terrassendach auch in unserem digitalen Verkaufsberater auch selbst konfigurieren.

Gängige Maße für eine Terrassenüberdachung sind:

  • 2,5 m x 2,0 m
  • 4,5 m x 3,5 m
  • 4,0 m x 5,0 m
  • 4,5 m x 5,5 m
  • 4,5 m x 6,0 m

Was es noch zu beachten gibt

Um die richtige Größe für Ihre Terrassenüberdachung zu finden, haben wir Ihnen nun schon einige Tipps gegeben, die es zu beachten gilt. Doch neben Grundfläche und Personenanzahl gibt es weitere Faktoren, die nicht unbeachtet bleiben sollten. Je nach Art des Terrassendachs spielt auch die Lichtdurchlässigkeit im Verhältnis zur Größe eine entscheidende Rolle. Hinter dem Dach liegende Räume werden durch den großen Vorbau von weniger Licht erreicht und können dadurch leicht abgedunkelt werden. Mit einem Lamellendach kann dieser Effekt durch verstellbare Lamellen mit denen Sie die Lichtdurchlässigkeit selbst kontrollieren, verringert werden. Auch bei der Wahl eines Glasdachs als Terrassenüberdachung sind dahinterliegende Räume wenig betroffen.

Die Regelungen für Baugenehmigungen können von Bundesland zu Bundesland abweichen. Entscheidend sind jedoch vor allem die Größe und das Baugebiet. Lokale Vorschriften wie ein örtlicher Bebauungsplan können Ihre Pläne von einer überdachten Terrasse einschränken. Auch die genehmigungsfreien Bereiche variieren. In Sachsen und Sachsen-Anhalt beläuft sich dieser Umfang auf 30 Quadratmeter mit maximal 3 Meter Tiefe, während im Nachbarbundesland Brandenburg eine maximale Tiefe von 4 Metern erlaubt ist. In Rheinland-Pfalz sind sogar bis zu 50 Quadratmeter genehmigungsfrei. Zusätzlich sind auch die vorgegeben Mindestabstände zur Grundstücksgrenze zu beachten. Bei Bedarf steht Ihnen das Team von Kurzbach Sonnenschutz auch gerne bei Fragen zu der Baugenehmigung zur Seite und übernimmt die Antragstellung für Sie.

Tipp vom Profi: Bei allen Genehmigungen und zu beachtenden Aspekten sollten Sie eins nicht vergessen: Sprechen Sie mit Ihrem Nachbarn über Ihr Vorhaben. Bei Doppelhaushälften oder Grundstücken, die nah beieinander liegen, ist das dringend zu empfehlen. Legen die Nachbarn nämlich Widerspruch ein, kann es dazu kommen, dass das neue Terrassendach mit großem Aufwand wieder abgebaut werden muss.