Gelenkarmmarkise – der klassische Allrounder

Markisen sind von Balkonen und Terrassen nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als praktische Überdachung, die bei Bedarf ausgefahren und bei Nichtnutzung bequem wieder eingefahren werden kann. Gelenkarmmarkisen sind die vielseitigen Allrounder unter den Schattenspendern. An der Fassade angebracht beanspruchen sie nur wenig Platz. Besonders beliebt sind Gelenkarmmarkisen deshalb für schmale Balkone oder Terrassen.

Wie funktioniert eine Gelenkarmmarkise?

Bei einer Gelenkarmmarkise wird das Tuch durch zwei filigrane Arme weggedrückt. Diese Arme stehen durch Stahl- oder Gasdruckfedern unter Spannung. Beim Ausfahren wird das Tuch nach außen geschoben und so straff gezogen. Die Neigung kann dabei je nach Modell variieren. Angebracht wird die Gelenkarmmarkise direkt am Mauerwerk oder einer Unterkonstruktion wie z.B. einer Balkonplatte oder dem Lamellendach.

Eignen sich Gelenkarmmarkisen auch als Regenschutz?

Sollen Gelenkarmmarkisen als Regenschutz eingesetzt werden, muss der Neigungswinkel mindestens 15 Grad betragen. Nur dann kann das Wasser auch wirklich gut abfließen und es bildet sich kein Stauwasser auf dem Markisentuch.

Was gibt es für Gelenkarmmarkisen?

Das Kennzeichen von Gelenkarmmarkisen sind, wie der Name schon sagt, die Arme.  Je nach Beschaffenheit, Modell und Ort der Montage gibt es unterschiedliche Varianten, wie beispielsweise:

Offene Gelenkarmmarkisen
Eine offene Gelenkarmmarkise kommt ohne eine Kassette aus, sodass Mechanik und Tuchwelle im eingefahrenen Zustand offen sichtbar sind. Dementsprechend ist die Markise auch Witterungseinflüssen ausgesetzt, sodass diese Variante eher unter Vordächern oder Dachüberständen angebracht werden sollte. Die offene Gelenkarmmarkise ist die meist kostengünstigste Variante und in der Optik besonders schlank und unauffällig.

Halboffene Gelenkarmmarkisen
Die halboffenen Markisen haben über der Rolle mit dem aufgewickelten Tuch ein Schutzdach. Dieses sorgt dafür, das der Stoff der Markise vor Wetter, Klima und Ablagerungen geschützt ist, sodass die Lebensdauer meist deutlich länger als bei bei den offenen Varianten ist. Nicht selten spricht man bei halboffenen Gelenkarmmarkisen auch von sogenannten Hülsenmarkisen. Die Tuchwelle wird durch die Hülse geschützt, jedoch liegen die Gelenkarme frei.

Geschlossene Gelenkarmmarkise
Die geschlossene Gelenkarmmarkise, oft auch Kassettenmarkise, wird im eingefahrenen Zustand rundum durch eine Vorrichtung in Form eines Kastens abgedeckt. So sind sowohl die Gelenkarme als auch die Tuchrolle bei Nichtnutzung das ganze Jahr über vor Witterung und Schmutz geschützt. Das macht Sie über Jahre hinweg zum idealen, robusten Schattenspender. Zudem sind die geschlossenen Gelenkarmmarkisen meist auch optisch ein Hingucker.

Die perfekte Gelenkarmmarkise kaufen – Worauf zu achten ist

Bei der Auswahl des richtigen Modells ist neben dem Einsatzort auch die Art der Steuerung entscheidend. Als erste Anhaltspunkte können folgende Fragen dienen:

  • Soll die Markise lediglich Schatten spenden oder auch vor Regen schützen?
  • Wo wird die Markise angebracht?
  • Ist sie dort vor Wind und Wetter geschützt?
  • Wie breit und ausladend soll die Markise sein?
  • Soll die Markise per Motor oder Handkurbel gesteuert werden?
  • Ist ein Volant gewünscht?

Für welches Modell Sie sich auch entscheiden: Die Markisen von Kurzbach Sonnenschutz sind allesamt besonders hochwertig, werden professionell angebracht und zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus. Sollten Sie die Installation einer Fassadenmarkise planen, zögern Sie nicht, die Experten von Kurzbach Sonnenschutz zu kontaktieren oder unseren digitalen Verkaufsberater zu testen, der Ihnen auch Preise anzeigt. Gern beraten wir Sie hinsichtlich der Größe, der Farbe, der Funktionalität und des erforderlichen UV-Schutzes.

 

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